"Die lieben sich wie Hund und Katze",

.Wer hat diesen Spruch noch nicht gehört? Doch muss das so sein?

 

Laperm vom feld Emma  Laperm vom feld Emma

Nein, das kann ganz anders sein und Hund und Katze können Freunde werden.

Wir können viel dazu beitragen, damit ein gutes Zusammenleben gelingt.

Alle Katzen,  sind Fluchttiere.  Der Hund jedoch macht Beute, indem er sein Beutetier verfolgt.

Löwen, nicht beste Freunde des Menschen, sind total verwirrt, bleibt der Mensch stehen, läuft also nicht weg. Ich habe einen Film gesehen, da reagierte ein Zebra nicht normgemäß, es blieb einfach stehen. Der Löwe kam näher und er war völlig hilflos. Das Verhalten des Zebras entsprach nicht der Norm. Verwirrt stieß das das Zebra an,  es sollte wegrennen. Dann würde er es  sofort erlegen, sein Beutetrieb wäre erwacht.

Meine Tochter besuchte uns mit ihrem  Hund,  der jagdlich  trainiert ist.  Dieser zitterte stark als er die Katzen sah,  so aufgeregt war er. Doch er griff die Katzen nicht an. Verwirrt war er, denn  unsere Katzen, die im Zusammenleben ja unseren Hund (eine Deutsche Dogge) kennen,  die haben keine Angst vor Hunden. Sie fliehen nicht.

Bei uns zuhause war es also einfach, denn der Hund kennt Katzen und die Katzen kennen den Hund, seit sie auf der Welt sind.

Schwieriger wird es,  kennt ein Hund noch keine Katzen in “ seinem“ Revier. Die Tiere sind von unterschiedlichem Alter und die Katze oder der Hund haben schon eine Bindung zu ihrem Menschen, die es zu verteidigen gilt.

Ein gut erzogener und sozialisierter Hund wird nach kurzer Zeit respektieren, dass sein Mensch,  aus ihm nicht verständlichen Gründen,  an diesem Tierchen hängt, dass  zudem noch eine Fremdsprache spricht. Er wird es tolerieren, später vielleicht sogar lieben.

Sollte ein Teil aber noch keinen Hund oder Katze kennen, dann ist von uns behutsames Vorgehen gefordert.

Wir sollten  den neu hinzukommenden Teil in ein getrenntes Zimmer geben, in drei Tagen wird  „ es „   wie sein vertrautes  Umfeld riechen. Durch die Trennung können wir den Neuzugang auch unbeobachtet verwöhnen.  Eine erste  Bindung zu uns und damit verbunden Vertrauen,  wird entstehen.

Lassen wir das Tier dann frei, sollten wir für einen Zufluchtsort sorgen, denn  je heftiger der Konflikt sein wird, umso schwieriger wird die Angelegenheit in der Zukunft.

Der Hund sollte angeleint sein, damit nichts passieren kann. 

Doch nach meiner Erfahrung wird der Hund akzeptieren, dass es der Wunsch des Menschen ist, dass das Kätzchen nicht angegriffen werden darf.

Wir müssen beachten, dass, außer der Tatsache, dass die Beiden  andere Sprachen sprechen, auch ihre Gestik eine andere ist. Schwanzwedeln zeigt beim Hund Freude, die Katze jedoch zeigt so ihren Unmut. Landhaarige Hunde könnten als Wesen mit gesträubtem Haar erkannt werden, was für die Katze ein  untrügliches  Zeichen für einen bevorstehenden Angriff ist. Diese Verhaltensformen können wir nicht ändern, wir müssen dafür sorgen, dass Vertrauen zwischen den Tieren entsteht.

Vielleicht sind diese Gedanken im dem einen oder anderen Punkt hilfreich. Viel Erfolg wünsche ich allen, die diese schwierige Aufgabe bewältigen wollen.LaPerm vom feld emma

Laperm vom feld Emma   Laperm vom feld Emma  Laperm vom feld Emma

Emma auf ihrem Lieblingsplatz, manchmal ist er besetzt, manchmal versucht man ihn zu besetzen.